St. Berhard-Konvent in der Abtei Brauweiler

Am 20. August, dem Todestag Bernhard von Clairvaux, traf sich die Kölner Komturei St. Gereon zu einem Konvent.
Diesmal traf man sich zum Gottesdienst und anschließendem Beisammensein in der ehemaligen Benediktiner-Abtei in Brauweiler bei Köln.
Das Kloster wurde im Jahre 1024 von Mathilde, Tochter des Kaisers Ottos II. und ihrem Gemahl, dem lothringischen Pfalzgraf Ezzo gegründet. 1048 stiftete Richeza, Tochter des Gründerpaares und Witwe des polnischen Königs Mieszko, einen großen Teil ihres Vermögens für den Bau der romanischen Klosterkirche als Grablege für sich und ihre Familie.

Bernhard

Mit Ehrfurcht bewundern die Ordenmitglieder der Kölner Komturei die Kasel des Hl. Bernhard v. Clairvaux im Lapidarium der ehemaligen Abtei Brauweiler. Hier gibt es außerdem Skulpturen, Kelche, Kreuze und wertvolle Buchmalereien zu sehen.

Während seiner Kreuzzugpredigten im Rheinland besuchte Bernhard von Clairvaux, dessen Onkel Andreas von Montbard einer der neun Gründer des Templerordens war, die Abtei Brauweiler im Januar 1147.
Bei Zelebrieren der heiligen Messe  und der Wunderheilung eines Lahmen und eines Blinden in der Abteikirche als Reliquie gezeigt. Die Kasel stammt aus Byzanz
(Ende 11. Jhd.) und ist aus gelben Seidengewebe gearbeitet.
Auf ihr befinden sich wabenartige ovale Medaillons, in denen gleichartige Vogelpaare in einem mit Blattwerk verzierten Lebensbäumchen gegenüber angeordnet sind. Ein beliebtes Motiv in der Seidenweberei des Mittelalters bis ins 13. Jahrhundert.

Die ehemalige Abteikirche ist heute katholische Pfarrkirche St. Nikolaus und die barocken Abteigebäude sind Sitz des Rheinischen Amtes für Denkmalpflege.

 

 
Text: W. Rind

 

St. Gereon Veranstaltungen

Komtureisitzung
Am 06.12.2017 18:00
St. Gereon KÖLN - Pfarramt St. Kolumba
Vesper und Weihnachtsfeier
Am 17.12.2017 14:00
OMCTH Kinderheim St. Josef, Köln