Statuten des Ordens - Seite 7
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Statuten des Ordens
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Artikel XVII - XIX
Artikel XX - XXIII
Artikel XXIV - XXVII
Artikel XXVII - XXXIII
Insignien-Ordnung
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Artikel XX

Der Orden kann fernerhin drei Klassen von Mitgliedern führen, die nicht den Bedingungen des Artikels 17 unterworfen sind und sich besonderer Leistungen verdient gemacht haben:

  1. Ehrenritter (Chevalier d'honneur) oder Ehrendame (honorable d'honneur)
  2. Knappe (Armiger)
  3. Träger des Verdienstkreuzes (Scriti Crux) in Anerkennung geleisteter Dienste für den Orden oder die Gesellschaft.

 

Artikel XXI

Die Unterschriften eines Ritters tragen die Buchstaben F (Frater) vor dem Namen. Die Komture verwenden ein einfaches + Kreuz vor ihrer Unterschrift. Bei hohen Würdenträgern (Großoffizieren und Großkreuz-Träger) ist das Kreuz doppelt und beim Großmeister oder Regent ist das Kreuz dreifach.

 

Artikel XXII

Die Würdenträger des Ordens sollen

  1. Die Vorschriften der Kirche beachten und ihre Gebote befolgen.
  2. Barmherzigkeit, Wohltätigkeit und Nächstenliebe üben.
  3. Das Andenken des Ordens und seiner Märtyrer in Ehren halten.
  4. In Wort und Tat den ritterlichen Geist bewahren und die soziale Ordnung verteidigen.
  5. Die Statuten, Gesetze und Anweisungen der Ordensmeister streng beachten.
  6. Die hohen Würdenträger des Ordens ehren und achten sowie Brüderlichkeit und Solidarität üben.

 

Artikel XXIII

Aus dem Orden wird ausgeschlossen:

  1. Wer aus der Kirche austritt oder von ihr ausgeschlossen wird.
  2. Wer die bürgerlichen Ehrenrechte verliert sowie Landesverräter und Spione.
  3. Wer gegen die Statuten und Ziele des Ordens verstößt oder innerhalb des Ordens wiederholt Unruhe stiftet.
  4. Wer dem Ansehen des Ordens in der Öffentlichkeit großen Schaden zufügt.
  5. Wer einem Geheimbund, einer Geheimorganisation oder Sekte beitritt, die von der Kirche abgelehnt oder verurteilt werden.
  6. Urheber öffentlichen Ärgernisses.


Der Ausschluss kann nur durch den Großprior oder dem großprioralen Rat erfolgen und wird sofort wirksam.
Gegen den Ausschluss ist innerhalb von vier Wochen der Widerspruch zulässig. Der Widerspruch ist an den nationalen Großvisitator per Einschreiben zu richten und an den Großprioralen Rat mit einer Empfehlung unverzüglich weiterzuleiten. Der Großpriorale Rat muss sich innerhalb von sechs Wochen mit dem Widerspruch befassen und eine Entscheidung treffen. Diese Entscheidung wird dem Ordensgericht zugeteilt. Das Ordensgericht kann vor einem endgültigen Urteil eine mündliche Verhandlung anberaumen. Die Entscheidung des Ordensgerichtes ist unanfechtbar.