Statuten des Ordens
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Statuten des Ordens
Artikel IV - VIII
Artikel IX - XI
Artikel XII - XIV
Artikel XV - XVI
Artikel XVII - XIX
Artikel XX - XXIII
Artikel XXIV - XXVII
Artikel XXVII - XXXIII
Insignien-Ordnung
Alle Seiten
Artikel I

Der Orden der Ritter Christi vom Tempel zu Jerusalem (ORDO MILITAE CHRISTI TEMPLI HIEROSOLYMITANI), christlich-ökumenisch, ritterlich, souverän und international, wird von folgenden Richtlinien geleitet:

  • Der ursprünglichen, vom hl. Bernhard von Clairvaux inspirierten Ordensregeln, bestätigt auf dem Konzil von Troyes im Jahre 1128, sowie seinem "Lob der neuen Ritterschaft" (Liber ad Milites Templi de laude Novae Militae)
  • Der Übertragungs-Urkunde sowie den allgemeinen Satzungen, beschlossen am 11. April 1705 auf dem Generalkonvent in Versailles sowie ihren Änderungen und Ergänzungen von 1947 sowie vom 24. Juni 1995 (London) und 4. November 1995 (Salzburg).

 

Artikel II

Der Orden, voll integriert in seinen ursprünglichen religiösen Geist, gegründet getreu den Grundsätzen des hl. Evangeliums, hat sich in unserer Zeit zum Ziel gesetzt:

  1. Den Glauben an unseren Herrn Jesus Christus zu verteidigen und die Gebote seiner Kirche zu befolgen, die soziale Ordnung zu wahren und sich in Barmherzigkeit, Wohltätigkeit und Nächstenliebe zu üben (sichtbare Zeichen des Reiches Gottes).
  2. Die christlichen Minderheiten im Heiligen Land sowie dem ganzen Nahen und Mittleren Osten zu unterstützen sowie Hilfe für Kinder, Jugendliche, alte und kranke Menschen zu leisten.
  3. Die Einheit der Kirche Jesu Christi in brüderlichem und ökumenischen Geist aktiv zu fördern.
  4. Die Traditionen des Ordens und der Ritterschaft zu pflegen, historische Studien sowie Kunst und Kultur sowie internationale Begegnungen zu fördern.

 

Artikel III

Zur Pflege der Riten und der Liturgie gemäß den Traditionen der christlichen Ritterschaft gehört auch das ehrenvolle Andenken an die Schutzherrin und die Patrone der "MILITIA TEMPLI" und die würdige Begehung der Feiertage des Ordens:

am 18. März - Gedenktag der Märtyrer des Ordens
am 23. April - Fest des hl. Georg
am 17. Mai - Regina Militae Templi
am 24. Mai - Johannes von Montfort, Ritter des Templerordens
am 24. Juni - hl. Johannes der Täufer
am 20. August - Fest des hl. Bernhard von Clairvaux
am 29. September - Fest des hl. Erzengels Michael
am 27. Dezember - Fest des hl. Johannes, Apostel und Evangelist


Artikel IV

Das Kreuz des Ordens ist das traditionelle Gueules-Kreuz (Wappenkreuz mit Doppelbalken) sowie das Tatzen-Kreuz.


Artikel V

Die große Standarte des Ordens, genannt Bauseant (Beaucéan), ist weiß und trägt das Kreuz des Ordens, das bis zum Rand der Standarte reicht. Die Kampf-Standarte ist in neun weiße und schwarze Felder unterteilt.


Artikel VI

Der Wahlspruch des Ordens lautet:
NON NOBIS DOMINE, NON NOBIS, SED NOMINI TUO DA GLORIAM!
(Nicht uns Herr nicht uns, sondern Deinem Namen gib Ehre)


Artikel VII

Der alte Schlachtruf lautet: Au Beaucéan! Au Beaucéan!


Artikel VIII

Das Ordenswappen setzt sich zusammen aus einem silbernen Schild, dem Kreuz des Ordens mit aufgesetztem königlichem goldgekrönten Helm und von einer Kette umfangen, getragen von zwei Dalmatiner-Engeln, die das Ordenskreuz tragend, die Beaucéan und die Kampfstandarte halten. Der Umhang ist purpur, mit Hermelin gefüttert und wird von einer goldenen Krone üüberragt.

Eine einfache Art des Wappens besteht aus dem gleichen Schild mit dem Ordenskreuz, getragen von zwei Schwertern, umgeben von der Halskette und überragt von einem silbernen Helm mit weißen Federn.

Unter beiden Wappen befindet sich ein Band, das in schwarz den Wahlspruch des Ordens oder die Initialen (O.M.C.T.H.) trägt.


Artikel IX

Das Siegel des Ordens ist rund oder oval und trägt in der Mitte das Ordenswappen, umgeben mit dem lateinischen Ordensnamen sowie folgenden Inschriften:

  • Magnum Magister Sigill (Großmeisterschaft)
  • Magnum Prioratus N.N. (nationales Großpriorat)


Eine Ausnahme bilden die antiken Siegel des Ordens (Siegel des Großmeisters Jean des Kreuzritters und des hl. Johannes, die nur auf Großmeister-Dokumente verwandt werden.


Artikel X

Die offiziellen Sprachen des Ordens sind Latein, französisch, englisch und deutsch.


Artikel XI

Die Großmeisterschaft des Ordens (MAGNUS MAGISTERIUM), höchste Autorität des Ordens, wird von einem Großmeister (MAGNUS MAGISTER) ausgeübt, der vom General-Kapitel des Ordens auf jeweils sechs Jahre gewählt wird. Ausnahmen sind zulässig. Kommt die Wahl eines Großmeisters nicht zustande, so kann bis zur Wahl ein Regent durch das Generalkapitel ernannt werden.

Der Großpriorale magistrale Rat, dem die Großpriore aller OMCTH-Priorate angehören, wählt aus seiner Mitte jeweils für drei Jahre einen Generalkommandeur (Präsidenten) sowie einen Stellvertreter (Vizepräsident). Der Großpriorale magistrale Rat tritt mindestens einmal jährlich zusammen. Er bildet gemeinsam mit dem Großmeister und dem Generalkapitel die Ordensregierung.

Der Großmeisters hat die Vollmacht den Orden zu führen und nach innen und außen zu repräsentieren; das Ordensarchiv zu bewahren; die Reform der Statuten vorzubereiten und Streitfragen zu klären; das Generalkapitel und den Generalkonvent einzuberufen; Großpriorate zu konstituieren; Ernennungs- und Beförderungs-Urkunden auszufertigen sowie das Ehrengericht einzuberufen.


Artikel XII

Das Generalkapitel (MAGNI MAGISTERII GENERALIS CAPITULUM) setzt sich wie folgt zusammen:

  1. Dem Großmeister (Magnus Magister) oder dem Regenten (Princeps Regens)
  2. Dem General-Kommandeur (Commendator Generalis)
  3. Dem Vize-General-Kommandeur (Sub-Commendator-Generalis)
  4. Dem Magistralen General-Sekretär (Secretarius Generalis Magistralis)
  5. Dem geistlichen Ordens-Protektor oder seinem Stellvertreter
  6. Dem königlichen Ordens-Protektor
  7. Den General-Großprioren oder Großprioren (Magnus Prior Generalis et Magnus Prior)
  8. Dem Zeremonienmeister (Solemnium Rituum Magister Magistralis)
  9. Dem Großschatzmeister (Magnus Thesaurarius Magistralis)
  10. Dem Magistralen Großkanzler (Magnus Cancellarius Magistralis)
  11. Dem Sekretär des Großmeisters (Secretarius Magistralis)
  12. Dem General-Prälaten


(Anm. Der geistliche Ordens-Protektor und der General-Präfat kann nur ein katholischer Würdenträger sein)


Artikel XIII

Das Generalkapitel tritt mindestens alle drei Jahre zu einer Sitzung zusammen. Zu dieser Sitzung muss der Großmeister (oder Regent bzw. bei Vakanz der General-Kommandeur) sechs Monate im voraus einladen. Das General-Kapitel wählt den Großmeister und hat das Recht, die Statuten zu ändern. Jedes Großpriorat hat eine Stimme. In dringenden Fällen kann eine außerordentliche Sitzung des Generalkapitels innerhalb einer Frist von einer Wochen einberufen werden.


Artikel XIV

Jede Nation kann nur ein Großpriorat (Magnus Prioratus) bilden, das von einem Großprior oder General-Großprior (Magnus Prior / Magnus Prior Generalis) gemeinsam mit dem Großprioralen Rat (Magnus Convetus Magistralis) geführt wird. Der Großprior wird von den ordentlichen Mitgliedern seines Landes für für eine Amtszeit von 6 Jahren mit 2/3 Mehrheit gewählt. Kommt diese Mehrheit im ersten Wahlgang nicht zustande, so genügt im zweiten Wahlgang eine absolute Mehrheit, bzw. im dritten Wahlgang die einfache Mehrheit. Die Wiederwahl für eine weitere Amtszeit ist möglich.

Der gewählte Großprior muss nach seiner Wahl durch den Großmeister (oder Regenten) in seinem Amt bestätigt werden.

Jeder Großprior kann seinen Stellvertreter ernennen. Ebenso kann er den Generalpräses und Ordenskapläne ernennen.

Der Großpriorale Rat setzt sich aus dem Großprior und seinem Stellvertreter, dem Ordens-Marschall, dem Großkanzler, dem Großvisitator, dem Großschatzmeister, dem Groß-Zeremoniar, den Prioren und Baillis sowie den Komturen zusammen. Der Generalpräses kann mit beratender Stimme an den Sitzungen teilnehmen.

Der Großprior erhält den Namen seiner betreffenden Nation.

Über die Aufnahme neuer Mitglieder entscheidet ausschließlich der Großpriorale Rat. Bei Neuaufnahme durch das MAGNUS MAGISTERIUM ist das jeweilige nationale Großpriorat vorher anzuhören.

Jeder Ordensritter oder Ordensdame gehört zu dem nationalen Großpriorat seines Hauptwohnsitzes. Ausnahmen hiervon sind nur im Einverständnis mit dem MAGNUS MAGISTERIUM möglich und zulässig.


Artikel XV

Jedes Großpriorat bildet eine selbständige Verwaltungseinheit (Provinz) mit eigener nationaler Rechtsordnung unter Beachtung der General-Statuten. Das Großpriorat finanziert sich aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden über deren Verwendung der Großpriorale Rat gemäß den Zielen und Aufgaben sowie den satzungsgemäßen Vorschriften entscheidet.

Jedes Großpriorat trägt durch einen finanziellen Jahresbeitrag zur Unterhaltung des Ordenssitzes (Sede Magistrale) und des General-Sekretariats bei. Dieser Jahresbeitrag wird nach der Anzahl der jeweiligen Mitgliederzahl eines Großpriorates ermittelt. Die Höhe des Jahresbeitrages bestimmt das Generalkapitel.

In der Rechtsordnung jedes Großpriorates können Priorate (Prioratus) oder Vogteien (Ballivatus) eingerichtet werden, die von einem Prior oder einem Vogt (Bailli) geführt werden und dem Großprior direkt unterstellt sind und von ihm ernannt werden.


Artikel XVI

Im Zuständigkeitsbereich eines Großpriorates können neben den Prioraten oder Vogteien auch Komtureien eingerichtet werden, die der Aufsicht der Priore oder Baillis sowie der Weisungsbefugnis des Großpriors unterstehen.
Die Komtureien (Commendariae) können für eine oder mehrere Städte zuständig sein und werden von einem Komtur (Commendator) geführt.
Die Komtureien nehmen in der Regel den Namen der Stadt an, in der sich ihr Sitz befindet.


Aufnahmebedingungen und Würdenträger des Ordens

 

Artikel XVII

Die Aufnahmebedingungen des Ordens (OSMTH) sind:

  1. Das einundzwanzigste 21.) Lebensjahr erreicht haben;
  2. Einer christlichen Kirche angehören;
  3. Die kath. apostolische Tradition des Ordens respektieren;
  4. Ein Bekenntnis zu den Wertvorstellungen des Christentums;
  5. Eine soziale Stellung bekleiden, die der Würde eines Ordensritters/Dame entspricht.
  6. Eine Aufnahmespende entsprechend den wirtschaftlichen Gegebenheiten an das zuständige Großpriorat entrichten zwecks sozialer und caritativer Aufgabe des Ordens.
  7. Kenntnis der Statuten und Satzungen des Ordens und Anerkennung derselben.

 

Artikel XVIII

Um in den Orden aufgenommen zu werden, muss der/die Kandidat/in folgende Unterlagen erbringen:

  1. Ein beglaubigter Nachweis der Zugehörigkeit einer christlichen Kirche.
  2. Die Anerkennung der Statuten und Satzungen des Ordens.
  3. Ein Lebenslauf (Curriculum vitae) mit Angaben zu Person, Religion, Geburtsdaten, Familienstand und ggf. Name des Ehepartners, Beruf, Studium, akademische oder andere Auszeichnungen.
  4. Vier Lichtbilder (4x6 cm).


Diese Unterlagen werden an den zuständigen Komtur oder Prior weitergeleitet, der sie mit einer Empfehlung eines Bürgen an das zuständige Großpriorat weiterleitet.

Notfalls kann der Kandidat oder die Kandidatin seine/ihre Bewerbung auch direkt an das Großpriorat seiner Nation einreichen.

Wenn der Priorale Rat der zuständigen Nation dem Aufnahmegesuch zugestimmt hat, werden die Bewerbungsunterlagen an das Magnum Magisterium weitergeleitet.

 

Artikel XIX

Der Orden hat fünf Grade

  1. Ritter (Eques) oder Dame des Ordens (Equitissa)
  2. Offizier (Officialis)
  3. Komtur (Commendator)
  4. Großoffizier (Magnus Officialis)
  5. Träger des Groß-Kreuzes (Eques Magnum Crucis)

 


Artikel XX

Der Orden kann fernerhin drei Klassen von Mitgliedern führen, die nicht den Bedingungen des Artikels 17 unterworfen sind und sich besonderer Leistungen verdient gemacht haben:

  1. Ehrenritter (Chevalier d'honneur) oder Ehrendame (honorable d'honneur)
  2. Knappe (Armiger)
  3. Träger des Verdienstkreuzes (Scriti Crux) in Anerkennung geleisteter Dienste für den Orden oder die Gesellschaft.

 

Artikel XXI

Die Unterschriften eines Ritters tragen die Buchstaben F (Frater) vor dem Namen. Die Komture verwenden ein einfaches + Kreuz vor ihrer Unterschrift. Bei hohen Würdenträgern (Großoffizieren und Großkreuz-Träger) ist das Kreuz doppelt und beim Großmeister oder Regent ist das Kreuz dreifach.

 

Artikel XXII

Die Würdenträger des Ordens sollen

  1. Die Vorschriften der Kirche beachten und ihre Gebote befolgen.
  2. Barmherzigkeit, Wohltätigkeit und Nächstenliebe üben.
  3. Das Andenken des Ordens und seiner Märtyrer in Ehren halten.
  4. In Wort und Tat den ritterlichen Geist bewahren und die soziale Ordnung verteidigen.
  5. Die Statuten, Gesetze und Anweisungen der Ordensmeister streng beachten.
  6. Die hohen Würdenträger des Ordens ehren und achten sowie Brüderlichkeit und Solidarität üben.

 

Artikel XXIII

Aus dem Orden wird ausgeschlossen:

  1. Wer aus der Kirche austritt oder von ihr ausgeschlossen wird.
  2. Wer die bürgerlichen Ehrenrechte verliert sowie Landesverräter und Spione.
  3. Wer gegen die Statuten und Ziele des Ordens verstößt oder innerhalb des Ordens wiederholt Unruhe stiftet.
  4. Wer dem Ansehen des Ordens in der Öffentlichkeit großen Schaden zufügt.
  5. Wer einem Geheimbund, einer Geheimorganisation oder Sekte beitritt, die von der Kirche abgelehnt oder verurteilt werden.
  6. Urheber öffentlichen Ärgernisses.


Der Ausschluss kann nur durch den Großprior oder dem großprioralen Rat erfolgen und wird sofort wirksam.
Gegen den Ausschluss ist innerhalb von vier Wochen der Widerspruch zulässig. Der Widerspruch ist an den nationalen Großvisitator per Einschreiben zu richten und an den Großprioralen Rat mit einer Empfehlung unverzüglich weiterzuleiten. Der Großpriorale Rat muss sich innerhalb von sechs Wochen mit dem Widerspruch befassen und eine Entscheidung treffen. Diese Entscheidung wird dem Ordensgericht zugeteilt. Das Ordensgericht kann vor einem endgültigen Urteil eine mündliche Verhandlung anberaumen. Die Entscheidung des Ordensgerichtes ist unanfechtbar.


Insignien

 

Artikel XXIV

Die Insignien des Ordens sind das Kreuz, die Plakette und die Halskette.

  1. Das Kreuz des Ordens ist 52 mm lang, gold und rot emailliert.
  2. Die Plakette (Stern) ist aus Silber und hat einen Durchmesser von 85 mm mit acht Strahlen an die sich fünf kürzere Strahlen anwickeln, alle diamantiert, in der Mitte des Kreuz tragend, weiß emailliert, das Kreuz des Ordens in Miniatur tragend, goldumrandet mit einem Lorbeerkranz, geformt von einer doppelten goldenen Palme, grün emailliert.
  3. Die Halskette ist aus Gold in Form eines Rosenkranzes und besteht aus einundachtzig Perlen, jede neunte Perle ist größer als die übrigen. In der Mitte ein kleines ovales Medaillon in Gold, geschmückt mit den Buchstaben I H, der Erste rot, der Zweite schwarz. An dem Medaillon hängt das von einer goldenen Königskrone überragte Kreuz.
  4. Das Ordensband ist aus schwarzer, roter und bordeauxroter Seide.

 

Artikel XXV
  1. Die Ritter tragen das Kreuz überhöht mit einer Krone an einem 37 mm breiten Band.
  2. Die Offiziere tragen das Kreuz mit der Königskrone überhöht von einer militärischen Trophäe.

 

Artikel XXVI

Die Komture tragen das Kreuz mit der Königskrone an einem 37 mm breiten Band und die Plakette (Ordensstern) auf der linken Brustseite.

Artikel XXVII

Die Großoffiziere tragen das gleiche Kreuz überhöht von einer goldenen militärischen Trophäe an einem 37 mm breiten bordeauxroten Band.
Die militärische Trophäe besteht aus einem Brutpanzer überragt von einem Helm mit einem Federbusch aus drei Federn, der seinerseits auf zwei Hellebarden, einer Kriegsaxt und einer Keule ruht. Das ganze Ensemble wird getragen von zwei Gruppen zu je drei Fahnen mit gekreuzten Fahnenstangen.

 


Artikel XXVIII

Die Offiziere des Großkreuzes tragen das Kreuz der Großoffiziere an einem 101 mm breiten Band als rote Schärpe von der rechten Schulter zu linken Hüfte sowie die Plakette (Ordensstern) auf der linken Brustseite.

(Änderung der Insignienordnung von 1990 siehe Anhang letzte Seite)

 

Artikel XXIX

Die Ritter aller Grade können das Kreuz mit der Krone in Miniatur an einem 10 mm breiten Band tragen, oder ohne Krone als Rosette, wobei goldene oder silberne Schalen erlaubt sind, um die Gnade zu unterscheiden (eine silberne Schale für Kommandeure, zwei silberne für Großoffiziere und eine goldene für Offiziere des Großkreuzes sowie für Priore und Großpriore.

Die Knappen können das Band des Ordens in 10 mm Breite im Knopfloch tragen und die Damen eine Schleife gleicher Art auf der linken Seite.

 

Artikel XXX

Die übrigen Ordensmitglieder tragen das Kreuz, 39 mm Länge, an einem 30 mm breiten Band auf der linken Seite:

  1. Damen - das Kreuz von einer goldenen Königskrone überragt.
  2. Knappen - Das Kreuz mit der Königskrone und dem Band an einem goldenen Ring.
  3. Verdienstkreuz des Ordens - Das gleiche Kreuz ohne Krone.

 

Artikel XXXI

Die Ordensritter können eine Uniform tragen, deren Farbe und Ausstattung vom Magnum Magisterium in Verbindung mit dem Großprioraten festgelegt wird.

 

Artikel XXXII

Der Ordensmantel ist aus weißem Stoff und trägt das Ordenskreuz (260 mm lang, gestickt oder aufgenäht) auf der linken Schulter. Rund um den Kragen ist eine 5 mm breite rote Litze, 20 mm vom Außenrand aufgenäht.
Die Gesamtlänge des Ordensmantels soll so bemessen sein, dass er mindestens 250 mm über dem Boden endet.

 

Artikel XXXIII

Nur die Ordensritter haben das Recht, den weißen Ordensmantel, die Uniform und Ihren Gradabzeichen zu tragen.

Das Ordenskreuz, überragt von der Königskrone, wird von den Rittern an einem 37 mm breiten schwarzen Band um den Hals getragen, ebenso von den Ehrenrittern. Von den Ordensdamen wird das gleiche Kreuz an einer Kette als Collier getragen, ebenso von den Ehrendamen.

 


Insignien-Ordnung gemäß Statuten Artikel 24-30 (1990)

Die Ritter tragen das Ordenskreuz überhöht mit einer Krone an einem 37 mm breiten schwarzen Band.

Die Offiziere tragen das gleiche Kreuz überhöht von einer goldenen militärischen Trophäe.

Die Komture (Commandeure) tragen das Kreuz der Offiziere an einem 37 mm breiten schwarzen Seidenband sowie die Plakette (Ordensstern) in Silber auf der linken Brustseite.

Die Groß-Offiziere (Magnus Officialis) tragen das Kreuz der Komture an einem 37 mm roten Seidenband.

Die Offiziere des Groß-Kreuzes (Eques Magnae Cruis) tragen neben dem Kreuz der Groß-Offiziere das Ordenskreuz überhöht von einer goldenen Königskrone an einer 101 mm bordeaux-roten Schärpe von der rechten Schulter zur linken Hüfte sowie die Plakette (Ordensstern) in Gold auf der linken Brustseite.

Ritter aller Grade können das Kreuz des Ordens mit der Krone als Miniatur an einem 10 mm breiten Band (z.B. an der Ordensspange) tragen, oder ohne Krone als Rosette mit silbernen Schale für Commandeure), eine silberne Doppel-Schale für Groß-Offiziere sowie mit goldener Schale für Groß-Kreuz-offiziere, Priore und Großpriore.

Priore und Großpriore tragen eine Schärpe aus schwarzer Glanzseide, Magistrale Legaten aus roter Glanzseide ohne Kreuz, wenn sie keine Groß-Kreuz-Träger sind.

Die Ordensdamen tragen entsprechen den o.g. Rängen das Ordenskreuz (mit oder ohne militärische Trophäe) an einer goldenen Halskette, ebenso die Plakette (Ordensstern) in silber oder gold auf der linken Brustseite. Statt einer goldenen Halskette kann auch ein 30 mm breites Band (in schwarz oder rot je nach Rang) für das Tragen des Ordenskreuzes benutzt werden.

Knappen oder Postulantinnen dürfen das Kreuz des Ordens ohne Krone als Rosette sowie den Ordensblazer tragen.

Die Ehrenritter und Ehrendamen tragen das Ehrenkreuz mit der Krone an einem schwarz-weißen Band an der linken Brustseite.