Charta 2000
  1. Der ORDO MILITIAE CHRISTI TEMPLI HIEROSOLYMITANI ist eine internationale Föderation der kirchlich gebundenen Ordensritter und Ordensdamen vom Tempel zu Jerusalem.

  2. Geistlicher Sitz ist Jerusalem und Damaskus.

  3. Der OMCTH steht unter dem geistlichen Protektorat S.E. Seligkeit des griechisch-katholisch-melkitischen Patriarchen von Antiochien, dem ganzen Orient, von Alexandrien und Jerusalem in Gemeinschaft mit Rom.

  4. Das Fundament der Ritterschaft des OMCTH ist die frohe Botschaft des Evangeliums und der christliche Glaube.

  5. Die Mitglieder des OMCTH sind aktive Christen der anerkannten christlichen Kirchen, die im ökumenischen Geist die Ziele des OMCTH entsprechend ihrem Gelübde brüderlich unterstützen.

  6. Das kirchliche Protektorat über den OMCTH und die fehlende Übereinstimmung mit der Lehre der christlichen Kirchen schließen eine Mitgliedschaft von Freimaurern und Esoterikern im OMCTH aus.

  7. Die Mitglieder des OMCTH und seines Trägervereins OSMTH Deutsches Großpriorat e. V. unterstützen mit ihrem internationalen Hilfsfond die Christen und ihre sozialen und medizinischen Einrichtungen im Nahen und Mittleren Osten (Heiliges Land).

  8. Die Mitlieder unterstützen ferner
    • alle Bestrebungen zur Einheit der christlichen Kirchen,

    • Projekte der Jugend- und Altenhilfe,

    • kulturhistorische Denkmalpflege an Kirchen und mittelalterlichen Bauten des Templer-Ordens

    • sowie alle Bemühungen die der endgültigen Rehabilitierung des historischen Templer-Ordens dienen.

  9. Die Priorate, Balleien und Komtureien des OMCTH sind aufgefordert, brüderliche Kontakte und Begegnungen untereinander zu pflegen. Die Repräsentation der Großpriorate und Priorate des OMCTH nach außen erfolgt über den Großprior oder Prior bzw. über die von ihm bevollmächtigten Vertreter oder Delegationen. Um den Ruf und das Ansehen des OMCTH nicht zu gefährden, ist die Teilnahme an Veranstaltungen von Templer-Organisationen außerhalb der OMCTH-Föderation nur nach Prüfung und nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Ordensregierung erlaubt.